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Digitale Unterwasserfotografie

10 Tipps für umweltbewusste Unterwasserfotografen

1. Fotografiere vorsichtig

Tauche vorsichtig. Viele aquatische Lebewesen sind sehr empfindlich und zerbrechlich - unabhängig von ihrer Größe. Schlechte Fotografiertechniken können empfindliche Unterwasserlebewesen töten und zerbrechliche Arten schädigen. Eine Berührung mit der Kamera, ein unvorsichtiger Flossenschlag, Festhalten mit der Hand, oder ein Schlag mit dem Tank können große Schäden verursachen. Das ist kein Foto wert! WERDE ERST EIN GUTER TAUCHER, BEVOR DU MIT DER UNTERWASSERFOTOGRAFIE BEGINNST!

In der Nähe der Sabang Wrecks, konnten wir schon fast 100% Seepferdchen Garantie geben. In einem Wald aus Seefedern hatten sie ideale Bedingungen sich festzuhalten. Man konnte sie auch immer leichter finden. Immer häufiger waren duzende von Seefedern umgeknickt. Nur eine ragte in der Mitte noch einsam heraus. Man konnte fast sicher sein, dort ein Seepferdchen zu finden. Fotografen legten sich einfach flach auf den Boden - ohne Rücksicht auf die Korallen. Und das nur, um das Tier besser ins Bild zu bekommen. Jetzt gibt es an diesem Platz kaum noch Seefedern. Seepferdchen sucht man hier schon lange vergeblich!

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Riesen Seepferdchen - Wo man es findet wissen zum Glück nur wenige!

2. Tauche neutral tariert

Kamerasysteme können zusätzliches Gewicht darstellen oder positiven Auftrieb haben. Sichere deine Foto- und Tauchausrüstung so, dass keine frei hängende Teile Unterwasserorganismen schädigen können. Übe deine Tarierungs- und Fotografierfertigkeiten in einem Pool oder einer Umgebung, wo du nichts kaputt machen kannst. WERDE ERST EIN GUTER TAUCHER, BEVOR DU MIT DER UNTERWASSERFOTOGRAFIE BEGINNST!

3. Widerstehe der Versuchung

Vermeide das Anfassen, Füttern, Manipulieren oder Reiten auf Tieren (die Schildkröte auf dem Foto darf das, wir nicht!). Verändere nicht die Position eines Organismus, nur um den "perfekten Schuss" zu machen. Viele Kreaturen unter Wasser sind sehr scheu und stressempfindlich - ein Foto von einem aufgeblasenen Kugelfisch bringt schon lange keine Lorbeeren mehr ein! Solche Praktiken stören das Fressverhalten, beeinträchtigen die Brutpflege und können Aggressionen von an sich friedlichen Meeresbewohnern provozieren.

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Die Schildkröte darf das! Klick auf das Logo öffnet die Seite der Turtle Foundation!

4. Bleibe ruhig - Easy Does It

Bewege dich langsam und bedächtig durchs Wasser. Sei beim Fotografieren ruhig und besonnen - gib den Organismen die Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten zu zeigen. So bekommst du aussagekräftige und bedeutungsvolle Bilder.

5. Verbessere deine taucherischen Fähigkeiten

Stelle sicher, dass du die für die jeweilige Umgebung und den herrschenden Bedingungen die erforderlichen Fähigkeiten mit bringst. Stabilisiere dich nicht indem du dich am Riff "festkrallst". Dein Ziel sollte "Tarierung in Perfektion" sein. WERDE ERST EIN GUTER TAUCHER, BEVOR DU MIT DER UNTERWASSERFOTOGRAFIE BEGINNST!

6. Sei gut informiert

Halte dich an örtliche Regeln oder Gesetze, bevor du ins Wasser gehst. Diese Regeln schützen die Unterwasserwelt und bewaren sie für zukünftige Generationen.

7. Schütze deine Umwelt

Beteilige dich an Schutzprogrammen. Informiere dich über das natürliche Verhalten der Lebewesen, die Du fotografierst.

8. Nimm dir nur Bilder, lasse nur Blasen zurück - Take Only Pictures, Leave Only Bubbles

Sammle keine Souvenirs. Fast alles, was du unter Wasser siehst, lebt oder wird von Lebewesen benötigt! Das Mitnehmen von z.B. Korallen oder Muscheln kann das ökologische Gleichgewicht einer ganzen Region beeinträchtigen und ihren Artenreichtum und Schönheit zerstören.

9. Denke an deine Sicherheit

Kein Foto der Welt ist es wert, sich selbst und Andere in Gefahr zu bringen. Denke auch an deinen Atemgasverbrauch. Gewöhne dir an nach jeder Aufnahme deinen Finimeter zu checken. WERDE ERST EIN GUTER TAUCHER, BEVOR DU MIT DER UNTERWASSERFOTOGRAFIE BEGINNST!

10. Denke an deine Mittaucher

Eine Kamera in der Hand gibt dir keinerlei Vorrechte gegenüber deinen Mittauchern, die nicht am Fotografieren interessiert sind. Vermeide Konflikte indem du mit anderen Unterwasserfotografen tauchen gehst oder tauche mit einem eigenen Tauchguide.

 

 
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