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Zu den
Canyons gibt es einen kleinen Video Clip Für die Meisten, die das Tauchen in Sabang kennen, sind die Canyons "der" Tauchplatz. Für Manche, im Strömungstauchen Ungeübte, können die Canyons aber auch zum Alptraum werden. An der Westspitze von Sinandigan gelegen, können hier zwei Strömungen aufeinander treffen, die sich dann gegenseitig verstärken. Vor allem die nordwärts Gerichtete sorgt dafür, dass eine starke Abwärtsströmung entstehen kann. Manchmal so stark, dass man seine eigenen Luftblasen in der Tiefe verschwinden sehen kann. Was sollst du also da? Ganz einfach. Je mehr Strömung, desto mehr und größere Fische! Natürlich hat alles seine Grenzen. Gute Tauchguides wissen um die Gezeiten und können die Verhältnisse gut einschätzen. Sie passen den Einstiegspunkt dementsprechend an und kennen die Unterwassertopographie genau. Und vor allem: ganz selten sind die Bedingungen so extrem, wie geschildert. Die günstigste Zeit zum Einstieg ist kurz vor Hochwasser. Bei Ebbe sollte man einen anderen Tauchplatz wählen. Bei den Canyons wirst Du eine überwältigende Unterwasserlandschaft antreffen. Meist beginnt der Abstieg nahe beim Hole in the Wall. Die Strömung treibt dich dann entlang einer Riffkante oder einer von Korallenblöcken gesäumten Mulde, in Richtung des ersten von insgesamt drei Canyons. Den ersten Canyon erreichst du entweder über seine Kante in ca. 22m, oder über einen von zwei Einschnitten auf ca. 30m. Um zu den beiden anderen Canyons zu kommen, "springst" du entweder über deren Kanten, oder du näherst dich, wie beim ersten Canyon, von hinten an. Um von einem zum nächsten Canyon zu kommen kann es sein, dass du ein paar Meter gegen die Strömung schwimmen musst. Innerhalb der Canyons bist du in den meisten Fällen im Strömungsschatten und kannst es dir auf der sandigen Fläche bequem machen. Um dich herum tummelt sich das Leben. Die Wände der Canyons sind übersäht mit allen Variationen von Hart- und Weichkorallen. Alle Korallenfischarten, die du von anderen Tauchplätzen um Puerto Galera kennst, umschwärmen dich auch in den Canyons. Nur in noch größerer Zahl. Es ist fast unmöglich bei diesem Tauchgang keinen Oktopus zu sehen. Die Canyons sind das Revier von größeren Zackenbarschen. Oftmals sieht man sie zusammen mit vielen Süßlippen und großen Fledermausfischen neben einer der großen Gorgonien stehen. Was die Canyons aber zu "dem" Tauchspot von Puerto Galera macht, sind die riesigen Schwärme größerer Arten, die vor allem bei ordentlicher Strömung überall zu sein scheinen. Nur ungern machen sie für dich Platz, wenn du dich ihnen auf wenige Meter näherst. Über dir kreisen Schulen von Makrelen, Schnappern, Thunfischen und Barrakudas. Immer wieder schießen Stachelmakrelen durchs Wasser um, zusammen mit Langnasen Straßenkehrern, Jagd auf die reichhaltige Beute zu machen. Viel zu schnell wirst du an deine Grundzeit stoßen. Hier empfiehlt sich NITROX (EAN 32 ist ideal). Du tauchst dann über den dritten Canyon hinweg. Auf der gegenüber liegenden Seite musst du noch einmal ein bisschen aufpassen. Die Strömung kann hier noch einmal stark zulegen und dein Ziel ist es, einen großen, alten Anker auf 25m zu erreichen und dich daran fest zu halten. Von hier geht es dann zum Sicherheits- oder Dekostopp. Während des Aufstiegs solltest du unbedingt die Augen offen halten. Nicht selten wirst du von großen Thunfischen und Barrakudas umkreist. Ein unvergessliches Erlebnis im Blauwasser. An der Oberfläche wirst du überrascht sein, wie weit es dich vom Ufer abgetrieben hat. Unsere Bootsmänner kennen aber die Strömungsverhältnisse und jeder Tauchguide setzt eine Signalboje. Gerade bei Strömungstauchgängen kann es aber passieren, dass man von der Gruppe getrennt wird und alleine auftauchen muss. Daher gehört für mich eine Oberflächenboje zur Grundausstattung eines jeden Tauchers!
Notfallplan Sabang - Puerto Galera - Verde Island - Philippinen (PDF Datei zum Ausdrucken) Druckversion aller Tauchplatzbeschreibungen: html - pdf
Blaue Abfahrt: auch für noch nicht so
erfahrene Taucher, wenn keine Strömung |
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Stand:
18.04.09 12:24:46 +0800